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Kaufsucht erklärt: Ursachen, Symptome und wie man damit umgeht

Kaufsucht ist real, häufiger als die meisten annehmen, und wird oft fälschlicherweise als bloße „Shoppingleidenschaft“ abgetan. Fachleute sprechen häufig von zwanghaftem Kaufverhalten (auch Oniophagie oder Oniphobie genannt). Hier ist ein klarer, vorurteilsfreier Überblick darüber, was es ist, was dahintersteckt und was hilft.

Was es ist

Zwanghaftes Kaufen ist ein wiederkehrender, schwer zu kontrollierender Drang zu shoppen und Geld auszugeben — angetrieben von Emotionen statt von Bedürfnissen, und das trotz negativer Folgen wie Schulden, Unordnung, Konflikten oder Scham. Schätzungen variieren, aber die Forschung legt nahe, dass ein beträchtlicher Teil der Erwachsenen betroffen ist — unabhängig von Persönlichkeit oder Einkommensniveau.

Was es verursacht

Meistens ist es eine Kombination aus mehreren Faktoren:

Zudem tritt sie häufig gemeinsam mit Angststörungen, Depressionen und anderen Stimmungserkrankungen auf.

Wie man damit umgeht

Wenn Shopping deinen Finanzen, Beziehungen oder deinem Wohlbefinden ernsthaft schadet, solltest du das ernst nehmen. Zwanghaftes Kaufen kann eine echte verhaltensbezogene Erkrankung sein, und du musst damit nicht allein umgehen. Erwäge, mit einem Arzt oder zugelassenen Therapeuten zu sprechen, und informiere dich über Selbsthilfegruppen wie Debtors Anonymous. Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische Beratung.

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